Voraussetzungen

Gibt es technische Voraussetzungen von Seite der Pfarreien?

Ungeeignete Verkabelung

Die IT-Services benötigen eine ausreichende und stabile Internetverbindung über den
Telefonanschluss. Die IT-Abteilung prüft beim Vor-Ort-Gespräch, ob die vorliegende Leitung
ausreicht. Eine gegebenenfalls anstehende Erhöhung der Bandbreite muss von der Pfarrei beim Telefonleitungsvertragspartner veranlasst werden. In seltenen Fällen sind auch bauliche Anpassungen (z.B. Anbringen von Netzwerksteckdosen) nötig. Unterstützung erhalten Sie von der für Sie zuständigen Zentralrendantur / Verwaltungsreferenten. Zur Vorbereitung stellen wir Ihnen hier eine Beschreibung der Verkabelungsempfehlung und Mindestanforderungen hier zur Verfügung.

Die Einführung des IT-Systems hat auch Auswirkung auf unsere Zusammenarbeit vor Ort, oder?

Vernetztes, kollaboratives Arbeiten unter Zuhilfenahme eines IT-Systems braucht nicht nur ein gutes IT-System, sondern auch die Bereitschaft zu vernetztem Arbeiten.

Die Situation in den Pfarreien dazu ist sehr unterschiedlich. Es mag sinnvoll sein, dass sich die Dienstgemeinschaft parallel zur technischen Ausrüstung mit der Organisation und Kommunikation vor Ort beschäftigt. Beim Vor-Ort-Gespräch wird dieses Thema angeschnitten und auf bistumsinterne Möglichkeiten der Unterstützung für die Organisationsentwicklung hingewiesen. Sie finden entsprechende Informationen aber auch hier auf der Homepage.

Was ist mit den individuellen Kompetenzen in der Nutzung der digitalen Dienste?

Auch die Fähigkeit zur Bedienung der IT-Services muss im Blick sein. Ein fest einzuplanender
Workshoptag wird beim Kennenlernen des IT-Systems helfen und Ihnen in der
Dienstgemeinschaft die Möglichkeit geben, das System für sich zu integrieren. Das
Pfarrsekretariat erhält eine gesonderte, vertiefende Einführung in KaPlan. Darüber hinaus
können Fortbildungen zu einzelnen Applikationen von Mitarbeitern aus dem IT-
Fortbildungsprogramm des Generalvikariats besucht werden. Verwiesen sei auch auf die
Möglichkeit der Teilnahme an Kursen von freien Bildungsträgern (Familienbildungsstätten,
Volkshochschulen) und die Möglichkeit des Bildungsurlaubs nach dem Weiterbildungsgesetz
NRW.

Welche Vorraussetzungen gibt es noch? 

Die Einführung des Systems benötigt auf jeden Fall Zeitressourcen bei den
Mitarbeitern. Rund um die Auslieferung und Ausstellung ist es notwendig, einen festen und
erreichbaren Ansprechpartner vor Ort zu haben, der mit einem Teil seiner Stunden für 2-3
Wochen für die Vor-Ort-Begleitung des Roll-Outs freigestellt ist.

Eingeplant sein muss auch, dass der Kirchenvorstand als Vermögensverwalter der Pfarrei einen Beschluss herbeiführen muss, der die finanziellen Investitionen ermöglicht bzw. die Gelder in den Haushalt einbringt. Auch der Rahmenvertrag mit dem Leasingpartner (Firma SoCura) muss beschlossen werden. Die korrekte Formulierung des Abschlusses der Leasingverträge und der Beauftragung des Bistums könnte im Kirchenvorstandsbeschluss wie folgt lauten: „Der Kirchenvorstand beschließt den Abschluss der Leasingverträge für die aus der Anlage ersichtliche Erstausstattung im Gesamtwert von jährlich xy EUR. Das Bistum Münster, Abteilung IT (650), wird mit der Beschaffung beauftragt.